Einrichtungshandel profitiert von Komplettangeboten
Auch angesichts großer Möbelhäuser hat der mehrheitlich aus KMU bestehende niederösterreichische Einrichtungsfachhandel alle Hände voll zu tun. Gegenüber den Großen der Branche behaupten sich die rund 400 aktiven Betriebe vor allem mit Komplettangeboten von der Planung bis zur Montage. "Unsere Kunden nutzen gern die Gelegenheit, ergänzend notwendige Handwerksarbeit gleich von unseren Unternehmen erledigen zu lassen", erklärt Josef Halter, Gremialvorsteher des Einrichtungsfachhandels in der Wirtschaftskammer NÖ, im Gespräch mit dem NÖ Wirtschaftspressedienst.
Installationsarbeiten in neu aufgestellten Küchen oder Bädern zählen dabei genauso zu den alltäglichen Tätigkeiten der Monteure wie anstehende Arbeiten an den Elektroinstallationen. "Diese erweiterten Dienstleistungen sparen unseren Kunden Zeit und Geld, da sie nicht extra weitere Professionisten für wenige Handgriffe kommen lassen müssen , so Halter.
Von saisonalen Schwankungen in der Nachfrage nach ihren Produkten und Dienstleistungen ist der niederösterreichische Einrichtungsfachhandel nicht betroffen. "Das Verlangen der Konsumenten, sich in den eigenen vier Wänden wohl zu fühlen, bleibt auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten stets aktuell."
Den Marktauftritt von kleineren Einrichtungshäusern neben großen Möbelketten wertet Josef Halter als gut funktionierendes friedliches Nebeneinander. Nicht selten verschlägt es den Besucher eines großen Möbelhauses im Anschluss zu einem regionalen Einrichtungsfachhändler. "Das Gefühl etwas versäumen zu können, treibt zwar unsere Kunden immer wieder in Filialen großer Ketten. Nachdem sie sich aber dort einen Gusto geholt haben, kontaktieren sie sehr oft wieder einen lokalen Dienstleister", berichtet der Gremialvorsteher.
Nur wenig Freude hingegen hat der niederösterreichische Einrichtungsfachhandel mit den Rabattschlachten der Möbelketten. Im Abverkauf sind Preisreduktionen von 50 Prozent und mehr keine Seltenheit. "Derartige an den Haaren herbeigezogene Nachlässe verunsichern in erster Linie die Konsumenten." (haw)
http://www.einrichtungshandel.at
 

Quelle: NÖWPD

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