Tullner Wirtschaft drängt auf Umfahrung Traismauer

Um die Transportzeiten zu verkürzen, drängen die Wirtschaftstreibenden aus dem südwestlichen Tullnerfeld auf eine bessere Verkehrsanbindung an das hochrangige Straßennetz, insbesondere an die Kremser Schnellstraße S33. Das soll die schon lange geplante, aber bis heute nicht gebaute Umfahrung von Traismauer bewirken. Denn ungeachtet der schwächelnden Konjunktur erweist sich der Raum im Städte-Dreieck zwischen Tulln, Krems und St. Pölten weiterhin als sehr attraktiver Standort für Betriebsansiedlungen.
"Im Vorjahr haben wir im Bezirk Tulln 662 Firmen-Neugründungen verzeichnet. Seit 2005 ist die Zahl der aktiven Unternehmen in der Region um 18 Prozent auf rund 3.300 gestiegen", gibt Franz Reiter, Obmann der Bezirksstelle Tulln der NÖ Wirtschaftskammer, bekannt.
Auf diesen Lorbeeren dürfe man sich jedoch nicht ausruhen, vielmehr seien gezielte Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Infrastruktur erforderlich, macht der Tullner VP-Landtagsabgeordnete Alfred Riedl aufmerksam. "Die beiden Betriebsgebiete bei Zwentendorf und Sitzenberg-Raidling haben sich sehr gut entwickelt. Damit dort aber auch in Zukunft neue Unternehmen und Arbeitsplätze entstehen, muss endlich eine leistungsfähige Umfahrungsstraße um die Stadt Traismauer gebaut werden", fordert Riedl im Gespräch mit dem NÖ Wirtschaftspressedienst.
Ein entsprechendes Projekt gebe es bereits seit 30 Jahren, von den damaligen Traismaurer Stadtvätern auch unterstützt. Deren jetzt amtierende Nachfolger würden sich allerdings aus Eigeninteresse gegen das wichtige Bauvorhaben querlegen, bekrittelt Riedl. "Wirtschaftsparks gehören gestärkt, nicht durch Verzögerungstaktik in ihrer Entwicklung behindert", stellt er fest. (mm)
http://wko.at/noe/tulln
 

Quelle: NÖWPD

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