„Nur halber“ Autobahn-Knoten Guntramsdorf ein Schildbürgerstreich?

Schon lange stöhnt die Gemeinde Oberwaltersdorf im Bezirk Baden unter dem Lkw-Durchzugsverkehr – eine Belastung, die sich in jüngster Zeit u.a. durch Betriebserweiterungen in der Region und die damit notwendig gewordenen Transportfahrten verstärkt hat. Experten der Wirtschaftskammer haben freilich schon vor Jahren vor diesem Szenario gewarnt und orten das Problem in den unzureichend ausgebauten Autobahnanschlüssen.
Speziell im Fokus steht dabei der Knoten Guntramsdorf, die Einmündung der Südostautobahn A3 in die Südautobahn A2, der nur als Halbanschluss in Richtung Wien ausgeführt ist. Da es in Richtung Graz keinen Anschluss gibt, verlassen viele Schwerfahrzeuge die Südostautobahn bereits bei Ebreichsdorf und fahren über die B210 nach Westen, bis sie schließlich bei der Anschlussstelle Baden auf die Südautobahn gelangen können.
„Daran kann man ersehen, was passiert, wenn am falschen Platz gespart wird“, wetterte schon 2001 Heinrich Schönbeck, damals Obmann der Bezirksstelle Baden der NÖ Wirtschaftskammer. Die Lkw würden ja nicht aus Jux und Tollerei durch die Ortschaften fahren. Er bezeichnete den Autobahn-Knoten Guntramsdorf wörtlich als „Schildbürgerstreich.“ (mm)
www.oberwaltersdorf.at
http://wko.at/noe/baden


Quelle: NÖWPD

NIEDERÖSTERREICH
ZUM ARCHIV - NIEDERÖSTERREICH
   

Diese Seite ist für eine Auflösung ab 1024 * 768 optimiert. Sollten Sie eine geringere Auflösung haben, bitte ändern Sie diese oder drücken Sie F11 um die sichtbare Fläche zu vergrößern.
austropoint zu Favoriten hinzufügen 

Copyright © 2003 [austropoint.at]. Alle Rechte vorbehalten.    
nach oben