Bon Jovi: „ Bombastische Show in Wien“

Wie sehr Bon Jovi Österreich schätzen zeigte sie während Ihres Ohrwurms "Have A Nice Day" indem die  Bühne ganz in Rot-Weiss-Rot gehalten wurde. Was für eine Hommage.. Copyright: Monika Ganhör

Nach sechs Jahren waren die Konzertgiganten „Bon Jovi“ endlich wieder in Wien. Das Ernst Happel Stadion restlos ausverkauft.  Für Österreich hat Bon Jovi  jedesmal unglaublich  warmherzige Worte und die Spielfreude merkte man dem Mann aus New Jersey auch nach 30 Jahren im Musikbusiness jede Sekunde an.  

Pünktlich um 20:30 Uhr wurde  eine Luftaufnahme der Tour Stadt auf dem Screen projeziert.  Ganz München  - 72.000 Fans waren im Olympiastadium dabei – zückt die Handys und dann ist er da.  Vor 55.000 Fans starteten die US Kultrocker  mit „This House Is Not For Sale , Lost Highway und „You Give Love a Bad Name explosiv  in ihr umfangreiches Hitfeuerwerk.

Bon Jovi ist etwas ergraut , er färbt seine Haare nicht weil er das lächerlich findet und  es ist absolut nicht notewendig , denn  auf einer bombastischen Rundum Videobühne  läßt er  den heißesten Po des Pop wackeln wie ein jeher.  Warum es sechs Jahre gedauert hat bis Bon Jovi wieder nach Österreich kommen war der Ausstieg von Richie Samboa. Sie mußten sich völlig neu aufstellen und einrichten.

„Ein Herz für Österreich“

Nach den Einheizer Liedern  gibt Bon Jovi das Motto vor. Er hat ein Herz für Österreich. Hier hat er schon viele Erfolge gefeiert. Wir waren schon lange nicht da  und haben viel nachzuholen. Ich will auch gar keinen vielen Worte verlieren sondern abrocken. Macht auf eine lange Nacht bereit denn wir haben alle eure „Lieblings-Hits dabei.“

Die Show ist bestens eingespielt.  Ein Mann. Ein Wort. Es geht Schlag auf Schlag nach Einbruch der Dunkelheit auf der Videoleinwand . Das Mitsingfeuerwerk beginnt mit  Lost Highway, Runnaway, und We Weren`t Born to Follow und es erscheinen sakrale Kirchenelemente auf der Videoeinwand  bei Lay Your Hands. Die Band bei der nur mehr Drummer Tico Torres und Keyboarder David Bryan von der Originalgruppe dabei sind, gehören zu Bon Jovi wie Schlagobers zur Sachertorte und spielen was das Zeig hält, einfach atemberaubend  und dennoch  stehen stets im Schatten des charismatischen Bandgründers  Jon Bongiovi.

Da Bon Jovi seid Februar 2017 auf Welttournee sind ist Jon bereits etwas heiser und trifft  nicht jeden Ton. Nach dem 89. Konzert in Folge jedoch kein Wunder.  Niemand ist darüber böse den die den Fans ist das egal. Bon Jovi spielen alles was die Fans hören wollen mit einer enormen Leidenschaft den in Wien haben sie schon große Erfolge gefeiert. Seine Band  und das absolut textsichere  Publikum unterstützen Bon Jovi wo es geht. 1,2 Millionen verkaufte Tickets weltweit, 110 Millionen Dollar Umsatz beim 95 Konzerten.

Bon Jovi rockten die Fans bis zu Extase.Ein weiterer phänomenaler  Triumphzug in Wien. Copyright:Monika Ganhör

Österreich Bühne

Eine „Hommage“ von Bon Jovi an Österreich wird offensichtlich gezeigt. Nach „Have A Nice Day“ erstrahlt die riesige Bühne plötzlich in Rot-Weiß-Rot. Die Fans sind begeistert und jubeln, tanzen und freuen sich über diese beeindruckende Wertschätzung an Österreich. Danach sagte Jon „Es ist schön wieder bei euch zu sein. Es ist wie ein Heimspiel, Ich fühle mich sehr wohl ich bin so gerne in Österreich “. Zu 22 Rockhymnen läßt Jon in Wien auch die Muskeln spielen. Kreischalarm !

Gleicher Level wie die Rolling Stones

Jon Bon Jovi füllte zum bereits fünften Mal  das Ernst Happel Stadium.  Damit zihen sie gleich mit den Rolling Stones. Kein Wunder das Bon Jovi letztes Jahr in, der „Hall of Fame“ wo nur die besten Musiker dieser Welt Eintritt erhalten eine Auszeichnung bekommen haben.

Großes Finale

Für die Zugaben wechselte Jon das Outfit. Weiß steht ihm sehr gut,w ie immer eine megatolle Lederjacke.  Bei I`ll Sleep When I`m Dead rockt die ganze Band den Laufsteg das „Grande Final“ ein bei dem zu I`ll Be There For You“ das ganze Stadion im Feuerzeug und Handylicht erstrahlt und der Überhit „Livin`On A Prayer“ nach 145 Minuten -  die einen wie eine Stunde vorkommen - ein grandioses Ende. 

Quelle/ Copyright:Monika Ganhör
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